Mittwoch, 6. Juli 2016

Zu Hause sind andere die Fremden, unterwegs sind wir es selbst

"Reisen verlangt die Bereitschaft sich einem Risiko auszusetzen"
"Wir tun es,  weil Fremdheit zwar bedrohlich, aber gleichzeitig verlockend ist. Nur wer die Angst bezwingt und das Bedürfnis nach vertrauter Umgebung suspendiert, wird den Gewinn genießen, den wir uns vom Reisen erhoffen. "
" Fremdheit ist keine Eigenschaft einer Person oder eines Ortes. Sie spiegelt die Empfindung von Distanz zwischen dem Vertrauten und dem Neuen. "
" In der Fremde sind wir aufmerksamer, sehen mehr und hören genauer hin. Statt in den vorgegebenen Bahnen des Alltags bewegen wir uns auf unbekanntem Terrain. Tastend, voller Spannung, staunend.

" Was selbstverständlich ist, weil es immer so war, bleibt dem bewussten Hinterfragen entzogen. Es liegt in jenem toten Winkel, in dem auch Vorurteile gedeihen. Urteile über die Welt, bevor wir sie angeschaut haben.

Zitate von Stephan Thome, Schriftsteller

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